Entdeckerkiste Kids

Basteln mit Kindern

Gespenster-Fensterbilder aus Transparentpapier: mit drei kostenlosen Schablonen

Diese freundlichen Fenstergeister leuchten im Herbstlicht und sind schon mit wenigen Materialien gemacht. Hier findet ihr die bebilderte Anleitung und drei kostenlose Schablonen vom kleinen Gespenst bis zum fast A4-großen Geist.

Drei freundliche Gespenster aus weißem Transparentpapier in unterschiedlichen Größen am Herbstfenster.
Idee und Bild: Entdeckerkiste Kids

Das braucht ihr für eure Fenstergeister

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Gemeinsam ab etwa 3 Jahren · etwa 30–45 Minuten Bastelzeit plus Trocknen

  • Weißes, lichtdurchlässiges Bastel-Transparentpapier: einen A4-Bogen als Untergrund pro großem Geist und weitere Bögen für die Schnipsel
  • Schwarzes Tonpapier für Augen und Mund
  • Einen für Papier geeigneten Klebestift
  • Bleistift und Schere
  • Die ausgedruckten Schablonen und normales Druckerpapier
  • Für Glas geeignete, ablösbare tesa TACK Klebepads* zum Befestigen am Fenster
  • Eine abwischbare Bastelunterlage

Jüngere Kinder können die Schnipsel reißen, aufkleben und das Gesicht gestalten. Beim Ausschneiden der Schablone und der Geister helfen Erwachsene. Die Zeit ist nur eine Orientierung: Ihr könnt das Bekleben und Ausschneiden auf zwei kleine Bastelrunden verteilen.

Zum Befestigen: Die transparenten Pads sind laut Hersteller für leichte Dekorationen auf glatten Untergründen wie Glas geeignet und dort wieder ablösbar. Testet sie trotzdem zuerst unauffällig. Vom empfindlichen Transparentpapier lassen sie sich möglicherweise nicht lösen, ohne es einzureißen.

Drei Geisterschablonen kostenlos herunterladen

Die PDF enthält vier A4-Seiten: drei Geisterformen und eine zusätzliche Seite mit passenden Augen und Mündern in drei Größen. Die Geister sind groß etwa 27,5 cm, mittel 20 cm und klein 14 cm hoch. Der größte Geist füllt ein A4-Blatt nahezu aus. Ein kleiner Rand bleibt frei, damit die Kontur auf üblichen Druckern vollständig aufs Papier passt.

Geisterschablonen als PDF herunterladen

So druckt ihr richtig: A4, Hochformat, einseitig und „Tatsächliche Größe“ oder „100 %“ wählen. Falls euer Drucker trotzdem einen Rand abschneidet, verwendet „An Druckbereich anpassen“; der Geist wird dann etwas kleiner. Druckt nur die Seite aus, deren Größe ihr braucht.

Auf der vierten PDF-Seite findet ihr für jede Geistergröße zwei Augen und einen lächelnden Mund. Schneidet die passenden Gesichtsschablonen aus, legt sie auf schwarzes Papier, umrandet sie mit Bleistift und schneidet die schwarzen Teile aus. Ihr könnt die Gesichter natürlich auch frei gestalten. Ihr müsst die Augen nicht aus dem Geisterkörper herausschneiden.

So bastelt ihr eure Gespenster-Fensterbilder

Die wichtigste Reihenfolge: erst bekleben und trocknen, dann die Form übertragen und ausschneiden. So bleiben die feinen Papierteile beim Schneiden besser zusammen.

Kinderhände reißen weißes Transparentpapier; daneben liegt ein teilweise mit Schnipseln beklebter Bogen.

1. Papier reißen, aufkleben und trocknen lassen

Reißt weißes Transparentpapier in ungefähr zwei bis vier Zentimeter große Stücke. Streicht einen kleinen Bereich des ganzen Transparentpapierbogens dünn mit Klebestift ein und legt die Schnipsel darauf. Arbeitet euch Stück für Stück weiter.

Eine dünne Schicht mit leicht überlappenden Rändern genügt. Viele dicke Lagen lassen weniger Licht durch. Drückt die Schnipsel vorsichtig an und lasst den Bogen flach vollständig trocknen, bis nichts mehr klebrig oder weich ist.

Eine ausgeschnittene weiße Papierschablone liegt auf einem Transparentpapierbogen und wird außen mit Bleistift umrandet.

2. Die Schablone ganz einfach übertragen

Schneidet zuerst die gewünschte Geisterform aus dem normalen Ausdruck entlang der Außenlinie aus. Dreht den trockenen Transparentpapierbogen um: Die glatte Rückseite liegt jetzt oben. Legt die ausgeschnittene Papierschablone darauf.

Haltet die Schablone mit einer Hand gut fest und fahrt mit einem Bleistift einmal außen herum. Ihr könnt euch abwechseln: Eine Person hält, die andere zeichnet. Danach nehmt ihr die Schablone wieder herunter. Sie wird nicht aufgeklebt und kann erneut verwendet werden.

Erwachsene Hände schneiden die gezeichnete Geisterkontur aus dem beklebten Transparentpapier aus.

3. Den Geist entlang der Linie ausschneiden

Schneidet jetzt nur den trockenen Transparentpapierbogen entlang der gezeichneten Außenlinie aus. Beginnt am besten an einer geraden Seite. Dreht beim Schneiden das Papier langsam mit, statt die Schere um jede Kurve zu zwingen.

Die Hände und der Wellenrand dürfen ruhig ein bisschen anders aussehen als auf der Vorlage. Bei kleinen Kindern übernimmt ein Erwachsener die Rundungen. Dreht den ausgeschnittenen Geist anschließend wieder auf die beklebte Vorderseite.

Eine Hand setzt das zweite schwarze Papierauge auf den fertigen Geisterkörper; der Mund liegt noch daneben.

4. Ein freundliches Gesicht aufkleben

Schneidet zwei kleine Ovale und einen lächelnden Mund aus schwarzem Tonpapier aus. Legt die Teile zuerst lose auf den Kopf. Wenn euch das Gesicht gefällt, klebt sie mit wenig Klebestift fest.

Große Augen, kleine Augen oder ein runder Staunemund: Jeder Geist darf anders aussehen. Für kleine Kinder könnt ihr die Gesichtsteile vorbereiten. Die Kinder entscheiden, wo sie hinkommen, und drücken sie an.

5. Die Geister ans Fenster setzen

Lasst auch das Gesicht trocknen. Befestigt die Geister mit wenigen ablösbaren, für Glas geeigneten Klebepunkten an einer sauberen, trockenen Scheibe. Probiert den Kleber vorher an einer unauffälligen Stelle aus und beachtet die Herstellerhinweise. Erwachsene übernehmen das Anbringen an hohen Fenstern.

Ein großer Geist in der Mitte und zwei kleinere daneben wirken wie eine kleine Geisterfamilie. Lasst etwas Platz zwischen ihnen, damit jeder gut zu sehen ist. Die Papierbilder gehören nach innen und bleiben von Kerzen, offenem Feuer und heißen Flächen fern.

Damit die Fenstergeister gut gelingen

Das Papier wellt sich

Nehmt wenig Kleber und arbeitet auf einer ebenen Unterlage. Lasst den Bogen vor dem Ausschneiden vollständig trocknen. Falls sich die fertigen Geister wellen, legt sie zwischen zwei saubere, trockene Papierbögen und beschwert sie mit einem schweren Buch. Nach einigen Stunden oder über Nacht sind sie meist wieder schön glatt. Wichtig: Papier und Kleber müssen vorher vollständig durchgetrocknet sein, damit nichts zusammenklebt und keine Feuchtigkeit im Buch landet.

Die Geister wirken zu dunkel

Überlappende Stellen wirken im Gegenlicht kräftiger. Das macht die schöne Schnipselstruktur aus. Wenn kaum Licht durchkommt, verwendet beim nächsten Geist weniger Schichten oder dünneres Bastel-Transparentpapier. Normales weißes Druckerpapier ist als Schablone geeignet, aber nicht als lichtdurchlässiger Geisterkörper.

Die Schablone verrutscht

Eine zweite Hand hilft meist schon. Ihr könnt die Papiervorlage zunächst auf etwas festeren Karton übertragen. Sie lässt sich dann leichter halten und öfter benutzen. Klebt die Vorlage nicht großflächig auf das Transparentpapier, sonst bekommt ihr sie womöglich nicht mehr ab.

Für ganz kleine Bastelhände

Bereitet die ausgeschnittenen Geisterkörper vor und lasst euer Kind Schnipsel daraufkleben. Was am Rand übersteht, schneidet ihr nach dem Trocknen ab. Größere Gesichtsteile lassen sich leichter greifen.

Für weitere gemeinsame Bastelnachmittage

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Die Projekte sind zum gemeinsamen Gestalten gedacht. Wie viel Hilfe und welches zusätzliche Material gebraucht werden, hängt von der ausgewählten Idee ab. Für unsere Fenstergeister braucht ihr das Buch nicht.

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Angaben zum Buchtipp

Inhalt und Altersangabe: Produktinformationen des frechverlags.

Häufige Fragen

Muss jeder Geist genau wie die Schablone aussehen?

Nein. Die Vorlage erleichtert das Ausschneiden. Ein schiefes Lächeln oder ein etwas anderer Wellenrand machen eure Geister persönlich.

Können wir buntes Transparentpapier verwenden?

Ja. Einzelne helle Schnipsel geben euren Geistern kleine Farbtupfer. Für den weißen, leuchtenden Eindruck verwendet ihr überwiegend weißes Transparentpapier.

Wie bewahren wir die Fensterbilder auf?

Nehmt sie vorsichtig von der Scheibe, entfernt die Klebepunkte und legt die trockenen Geister flach zwischen zwei Bögen Papier in eine Mappe. Feuchtigkeit und Knicke mögen sie nicht.

Eine kleine Geisterfamilie für euer Fenster

Wer darf bei euch durchs Fenster spuken?

Es muss nicht perfekt ausgeschnitten sein, um schön zu leuchten. Gebt euren Geistern Namen, sucht gemeinsam ihren Platz und schaut, wie sich das Papier im Tageslicht verändert.

Mit Wärme,
deine Lena

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